Mehr Blumen für Bienen!

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Mehr Blumen für Bienen!

Letzte Woche startete das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft gemeinsam mit dem Deutschen Imkerbund eine bundesweite Informationskampagne:  In 500 Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien in der gesamten Bundesrepublik gibt es seit dem 23. April 2015 Informationen zum Lebensraum der Honigbiene und zu bienenfreundlicher Bepflanzung. Im Garten oder auf dem Balkon kann jeder pollen- und nektarreiche Blumen anpflanzen und so den Bienen ein vielfältiges Nahrungsangebot bieten. Die Initiative ,,Bienen füttern” wurde letztes Jahr gegründet. Ziel ist es die Bevölkerung für die Bedeutung der Bienen zu sensibilisieren und Ängste zu nehmen.

Parallel zu diesen Informationsmaßnahmen wollen die Imkerverbände mit der Kampagne den Verkauf von bienenschädigenden Pflanzenschutzmitteln an den Endverbraucher einstellen. Produzenten von Jung- und Zierpflanzen wird empfohlen auf den Einsatz von sieben Insektizid-Wirkstoffen zu verzichten. Bereits seit Anfang des Jahres werden schädliche B1-Wirkstoffe in Baumärkten nicht mehr zum Verkauf angeboten.

Mehr über ,,Bienen füttern” erfahrt ihr hier und links in dem kurzen Film zum Start der Initiative im letzten Jahr.

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2 Kommentare

  1. Mellifera e. V.
    Mellifera e. V.
    zu
    | Antwort

    Bei Gärten und Balkonen liegt doch nicht das Problem der knappen Nahrungsressourcen für Blüten bestäubende Insekten! Dass es den
    Honigbienen in den städtischen Bereichen gut geht, ist nicht nur unter Imkern inzwischen eine Binsenweisheit.
    Wir sind der Meinung: hier werden Biene, Hummel, Schmetterling & Co mit Brosamen abgespeist:
    http://www.mellifera.de/blog/nbl-blog/bmel-die-bienen-fuettern-uns.html

    1. Stadtbienen
      Stadtbienen
      zu

      Dass Bienen jetzt mehr Blumen in privaten Gärten und auf Terassen finden, ist doch schonmal nicht schlecht. Bienenfreundliche Balkonpflanzen lösen natürlich nicht die Probleme, die die agrarindustrielle Landwirtschaft mit sich bringt. Dafür denken Hobbygärtner aber jetzt vielleicht mehr über das Wohl der Bienen nach!

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